Warum Pflegestudenten haben Sex ohne Kondom? Eine Studie an der Universität von Palermo

Ziele: Bewertung des Wissens und der Verhaltensrisiken im Zusammenhang mit sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) in der studentischen Bevölkerung des Studiengangs Krankenpflege an der Universität von Palermo.

Material und Methoden: Eine anonyme Online-Umfrage wurde den Schülern zur Verfügung gestellt, die sich mit soziodemografischen Informationen, sexuellen Gewohnheiten und dem Kenntnisstand der STIs befassten. Es wurde eine multivariable logistische Regression durchgeführt, die als abhängige Variable betrachtet wird: „Haben Sie dauerhaft ungeschützten Sex (ohne Kondom)? Ja“, um die Rolle der Variablen des Fragebogens zu bewerten. Die Ergebnisse werden als Adjusted Odds Ratio (aOR) ausgedrückt.

Ergebnisse: Die Stichprobengröße besteht aus 405. Das Durchschnittsalter der Stichprobe beträgt 21,65 Jahre (Standardabweichung±3,24). Die Analyse zeigt, dass das Risiko, dauerhaft ungeschützten Sex (ohne Kondom) zu haben, signifikant mit den folgenden Variablen verbunden ist: „Sind Sie verlobt oder Single? Verlobt“ (aOR 3.24, 95% KI 1,66 – 6,33); „Sexuelle Orientierung. Homosexuell oder bisexuell (aOR 4,45, 95% KI 1,30 – 15,29); „Hatten Sie gelegentlich ungeschützten Sex (ohne Kondom)? Ja“ (aOR 5,09, 95% KI 2,69 – 9,62); „Wie würden Sie Ihr Wissen über sexuell übertragbare Krankheiten definieren? Gut“ (aOR 2,07, 95% KI 1,05 – 4,08); „Wie würden Sie Ihr Wissen über Verhütungsmethoden definieren? Gut“ (aOR 2,51, 95% KI 1,23 – 5,15); „Haben Sie oder hatten Sie jemals eine sexuell übertragbare Krankheit? Ja (aOR 4, 43, 95% KI 1, 71-11, 53); „Wissen Sie, dass Männer sich auch einer HPV-Impfung unterziehen können? Ja“ (aOR 2,57, 95% KI 1.03 – 6.40); „Alter. Als die Einheit erhöhen“ (aOR 1,14, 95% CI 1,02 – 1,26). Schlussfolgerungen: Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung der Einbeziehung von Studenten in Programme zur Verbesserung des Wissens in Bezug auf STIs und zur Steigerung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Da die Prävention von sexuell übertragbaren Krankheiten hauptsächlich auf menschlichem Verhalten basiert, ist eine maßgeschneiderte Intervention erforderlich, insbesondere weil Verhaltensänderungen nach wie vor eine komplexe Herausforderung darstellen.

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